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	<title>Polen Archives - Ich liebe Kunst</title>
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	<title>Polen Archives - Ich liebe Kunst</title>
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		<title>Benedikt Wehner &#8211; Die Kunst hat mich gerettet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[mbraun]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Mar 2018 11:11:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Künstler]]></category>
		<category><![CDATA[Polen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Kölner Künstler Benedikt Wehner musste durch eine sehr negative Lebensphase gehen, um zur Kunst zurück zu finden. Inzwischen sagt er, die Kunst sei das Beste, was ihm im Leben passiert ist.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ichliebekunst.com/benedikt-wehner-die-kunst-hat-mich-gerettet/">Benedikt Wehner &#8211; Die Kunst hat mich gerettet</a> erschien zuerst auf <a href="https://ichliebekunst.com">Ich liebe Kunst</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1498898936713"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper"><h1 style="font-size: 40px;text-align: left" class="vc_custom_heading vc_do_custom_heading vc_custom_1519825778921" >"Die Kunst hat mich gerettet" - Benedikt Wehner</h1>
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			<blockquote><p>
Benedikt Wehner musste durch eine sehr negative Lebensphase gehen, um zur Kunst zurück zu finden
</p></blockquote>

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			<p><strong>Du hast in deiner Jugend und Kindheit viel gemalt, gezeichnet und auch Graffiti gesprayt, aber irgendwann damit aufgehört, weshalb?</strong></p>
<p>Ich weiss nicht genau, ob man das an einer Sache, an einem Grund festmachen kann. Es war wohl eher so, dass ich immer sehr viel draußen und mit Freunden unterwegs war. Ich habe als Jugendlicher viele Sachen ausprobiert, bin sehr gerne Inlineskates und später Skateboard gefahren. Es gab einfach so viele Dinge die interessant schienen und die ich ausprobieren wollte, da erschien es unsinnig sich auf etwas fest zu legen.<br />
Dann wurde die Musik immer wichtiger für mich und ich habe viel Zeit mit dem Studieren von allen möglichen Alben verbracht. Mit dreizehn Jahren habe ich mir dann zusammen mit meinem großen Bruder die ersten Plattenspieler und einen Mixer gekauft. Nicht viel später kam eine AKAI MPC2000XL und weiteres Equipment dazu und ich habe mich hauptsächlich darauf konzentriert damit zu experimentieren und Beats zu bauen. Zwar hab ich zwischendurch immer getaggt und gekritzelt, aber das war eher nebensächlich. Für den Moment hatte mich die Musik in ihren Bann gezogen&#8230;</p>
<p><strong>Warum hast du dann vor kurzem wieder mit dem Malen angefangen?</strong></p>
<p>Um diese Frage zu beantworten muss ich etwas ausholen. Einige Zeit nach einem unbehandeltem Nasenbeinbruch im Dezember 2015 hat sich in meinen Nebenhöhlen ein chronische Entzündung entwickelt, die allerdings erst sehr spät entdeckt wurde und mir dementsprechend zugesetzt hatte. Über Monate hatte ich immer wieder Gehörgangs- Mittelohr- und Mandelentzündungen und mein Immunsystem war nach einiger Zeit völlig am Boden und ich konnte nichts tun, außer schlafen und lesen. Das hat mir psychisch doch ordentlich zugesetzt, da ich so natürlich auch von fast allen sozialen Aktivitäten ausgeschlossen war. Dann bin ich zufällig über einen Blog für urban sketching gestolpert und fand ziemlich cool was die Leute da so machen. Kurz darauf habe ich mir ein paar Stifte, einen kleinen Block und einen Mini-Aquarellkasten besorgt und hab es selber probiert und war sofort wieder angefixt. Von da an hat eins das andere ergeben und ich hab bald nicht viel anderes gemacht als Malen und es erschien mir seltsam selbstverständlich, dass es so ist.</p>

		</div>
	</div>

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			<h2><em>&#8220;Ich habe für mich gemalt, weil es mir gut getan hat&#8221;</em></h2>

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			<p><strong>Wie sehr hat dir die Kunst geholfen wieder gesund zu werden?</strong></p>
<p>Mhm, das ist eine Frage, die ich natürlich nur sehr subjektiv beantworten kann. Ob sie mir geholfen hat, körperlich gesund zu werden, weiß ich nicht.<br />
Geistig hat sie mir auf jeden Fall das Leben gerettet, weil ich während und nach dieser, für mich wirklich schlimmen Phase in meinem Leben große Probleme mit meiner Situation hatte.<br />
Mit Ende zwanzig körperlich so durch zu sein, ist ein ziemlich beschissenes Gefühl. Immerhin sind von dem Bruch, bis zur kompletten Erholung nach der OP fast zwei Jahre vergangen, in denen ich sehr eingeschränkt war.<br />
Das schlägt einem auf die Psyche und da kann einem auch keiner wirklich helfen, das zu ändern, das muss aus dir selber kommen. Und genau dass hat das Malen bei mir gemacht. Ich weiß nicht wieso, aber es hat mich beruhigt und mir ein gutes Gefühl gegeben. Ich habe die sehr belastende Angewohnheit sehr viel nachzudenken und das macht das Leben ziemlich anstrengend. Beim malen stellt sich das komplett ab. Und mit jedem Bild, was ich gemalt hab, ging es mir etwas besser. Zu Anfang habe ich die Sachen,die ich gemalt habe auch niemandem gezeigt. Ich habe das für mich gemacht, weil es mir gut getan hat. Erst später habe ich ein paar Leuten und dann bald meinen Freunden auf Facebook gezeigt,was ich so mache. Das Feedback war durchweg positiv und das hat mir natürlich auch nochmal einen guten Schub Positivist verpasst. Verrückter weise scheint es mir heute so, als hätte ich erstmal durch diese wirklich negative Phase gehen müssen, um zur Kunst zurück zu finden,ein paar Dinge zu verstehen und auf einen Weg zu finden, der Positivität in mir erzeugt und sich richtig anfühlt.<br />
Klingt seltsam, aber jeder der das Buch &#8220;Der Alchimist&#8221; gelesen hat, dürfte ungefähr verstehen was ich meine.</p>
<p><strong>Wie gehst du vor, wenn du ein Bild malst? Ist da erst eine optische Idee, oder eher ein Gefühl ein Gedanke, den du auf die Leinwand bringen willst?</strong></p>
<p>Ob ich eine Idee im Kopf habe, oder nicht ist von mal zu mal unterschiedlich.<br />
Was immer gleich ist, ist die Vorgehensweise, wie ich das Malen beginne:<br />
Ich stehe früh auf, trinke ein Glas Wasser, koche Wasser und mach mir in meiner French-Press einen Kaffee. Dann setzt ich die Kopfhörer auf und höre erstmal Musik und trinke in Ruhe eine Tasse Kaffee. Währenddessen bereite ich das Papier, oder die Leinwand vor. Manchmal Sketche ich auch erstmal etwas rum, um wach zu werden.<br />
Dann kommt es drauf an, ob ich schon eine Idee, oder eine Skitze habe an der ich mich orientiere, oder ob ich frei male. Wenn ich frei male, wähle ich Farben aus und der Rest entsteht &#8211; wie soll ich sagen &#8211; aus der Energie zwischen mir, dem Pinsel und der Leinwand. Auch Bewegungsenergie spielt da eine Rolle und essentiell wichtig ist auch Musik. Oft bestimmt die Musik die Bewegungsgeschwindigkeit und das Gemüt des Bildes . Im Zusammenspiel mit der Musik ist das fast wie Meditation, oder ein leichter Rausch, du lässt dich 100% darauf ein. Das sind Sachen die sehr schwer zu erklären sind und ich bin mir im Klaren darüber, dass das auf einige Menschen seltsam klingt, aber so ist das halt&#8230;it´s all about the vibe!</p>

		</div>
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			<h2><em>&#8220;Ich habe die sehr belastende Angewohnheit sehr viel nachzudenken und das macht das Leben ziemlich anstrengend. Beim Malen stellt sich das komplett ab.&#8221;</em></h2>

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			<p><strong>Inwiefern beeinflussen deine Anfänge in der Street-Art noch heute deine Bilder?</strong></p>
<p>Also zuerst mal hatte ich mit dem was heute Street-Art genannt wird nie etwas zu tun! Ich war sehr interessiert an Graffiti, habe viel gemalt und ein paar wenige Male auch gesprüht, war aber nie so der Adrenalien-Typ. Das war mir zu stressig. Ansonsten verfolge ich immer noch die Graffiti-Szene. Außerdem sind einige meiner größten Einflüsse und somit für mich wichtigsten Künstler wie Kaws, Fafi, DabsMyla, David Flores und Retna Leute,die aus dem illegalen Graffiti stammen und zu fine art Künstlern geworden sind. Deshalb würde ich sagen, dass mich Graffiti auch heute noch sehr beeinflusst, auch wenn es nicht das ist, was ich selber mache.</p>
<p><strong>Was begeistert dich an der Acrylmalerei?</strong></p>
<p>Vielleicht das sie sich gut verarbeiten lassen und die Farben sehr intensiv sind, aber relativ schnell trocknen und ich so einigermaßen zügig weiterarbeiten kann?! Ich bin recht ungeduldig und wenn ich im Fluss bin, will ich nicht ewig warten, bis ich weiter arbeiten kann,da es sonst passieren kann, das ich die Idee verliere, oder nicht mehr richtig daran anknüpfen kann.<br />
Allerdings nutze ich auch andere Techniken, die mir ebenfalls Spass machen. Nur passt Acryl halt bisher am besten zu meiner Arbeitsweise. Zwischendurch ist es aber auch erfrischend, mal Aquarell oder den Bleistift zu nutzen.</p>
<p><strong>Du hast vor kurzem dein erstes Bild verkauft. Wie hat sich das angefühlt?</strong></p>
<p>Das war ein seltsamer Moment. Vor allem habe ich mich natürlich gefreut und war etwas stolz, aber ich war auch ziemlich verwundert, das jemand bereit ist Geld für etwas zu zahlen, was ich gemacht habe.<br />
Ziemlich irreal, wenn man bedenkt, dass ich zwei Monate vorher das erste mal einen Pinsel in Acryl-Farbe getunkt hatte und plötzlich kauft ein fremder Mensch via facebook eins meiner Bilder.<br />
Und das ging ja mehr oder weniger über das ganze Jahr 2017 so weiter. Voll gut, würde ich sagen! Gab mir ein gutes Gefühl und hat mir auch gut Mut gemacht, eine eigene Künstler-Seite auf Facebook und Instagram zu erstellen. Denn man darf nicht vergessen, dass es gut Überwindung kostet, das was man schafft, wo man viel Zeit und Arbeit reinsteckt, völlig Fremden zu präsentieren! Da öffnet man schon etwas seine Seele und das kann auch eklig enden. Aber bisher habe ich nur Liebe von Leuten bekommen. Zum Glück,denn wie sagt Tech N9ne so passend: <em>Understand this: I&#8217;m an artist, and I&#8217;m sensitive about my shit ;)</em></p>
<p><strong>Was sind deine Pläne für die Zukunft? Willst du nur noch als Künstler arbeiten, oder auch deine vorherige Tätigkeit als Koch oder Audio Engineer wieder aufnehmen?</strong></p>
<p>Das ist eine Frage, die ich mir jeden Tag auf´s neue zu beantworten versuche. Natürlich wäre es ein Traum, von der Kunst leben zu können und das würde meine Lebensqualität sicher deutlich verbessern, aber das ist wohl nicht so leicht.<br />
Ich habe auch noch keinen wirklichen Plan davon, wie die Kunstwelt so funktioniert und kann mir noch kein realistisches Bild davon machen, wie machbar es ist, ein Leben davon zu finanzieren. Zur Zeit fahre ich einen guten Kompromiss, mit einem Job in dem ich für relativ wenig Arbeit, relativ gut verdiene, mir so keine Sorgen um Essen und Miete machen muss und genug Zeit und Geld für die Kunst, egal ob malen, Musik machen, Museen besuchen, oder Bildbände kaufen habe. Auch wenn der Job an sich schrecklich ist, ermöglicht er es mir mein Leben so zu führen, dass ich produktiv und kreativ sein kann. Wenn sich die Umstände so verändern, dass ich meinen Lebensunterhalt nur mit Kunst, oder mit etwas was das mit Kunst zu tun hat erarbeiten kann, werde ich diese Möglichkeit sofort nutzten und wäre sicher sehr glücklich damit. Bis dahin denke ich, ist es ganz gut, dass ich nicht darauf angewiesen bin zu verkaufen und einfach weiter das machen kann, was sich für mich richtig anfühlt.<br />
Einen wichtigen Schritt in diese Richtung habe ich im vergangen Dezember ja schon gemacht, als ich bei den nicen Jungs im &#8220;Woanders&#8221; in der Lichtstr. in Ehrenfeld einen kleinen Slot bei der Ausstellung <strong>&#8220;Kunst Expandiert&#8221;</strong> hatte.<br />
<strong>Am 03.03.2018 findet der zweite Teil der Veranstaltung statt, bei der ich wieder mit von der Partie und auch selber da bin!</strong></p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1498902239587"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-9"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<div class="su-service"><div class="su-service-title" style="padding-left:32px;min-height:18px;line-height:18px"><i class="sui sui-user" style="font-size:18px;color:#135d79"></i> Benedikt Wehner</div><div class="su-service-content su-u-clearfix su-u-trim" style="padding-left:32px"> <em>Benedikt Wehner ist am 11.01.1987 in Köln geboren,in Erfstadt aufgewachsen und lebt seit dem Jahr 2010 in Köln-Ehrenfeld.<span class="_3oh- _58nk"><br />
<strong>Facebook:</strong>  <a href="https://www.facebook.com/goodboybubu/" target="_blank" rel="noopener">https://www.facebook.com/goodboybubu/</a><br />
<strong>Instagram:</strong> <a href="https://www.instagram.com/b.wehner/" target="_blank" rel="noopener">https://www.instagram.com/b.wehner/</a><br />
<b>Shop: </b></span></em><a href="http://originaldopeartstore.bigcartel.com/" target="_blank" rel="noopener"><span class="_3oh- _58nk">http://originaldopeartstore.bigcartel.com/</span></a></p>
<p></div></div>

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		<title>Albin Talik &#8211; Ich will meinen eigenen Planeten erschaffen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[mbraun]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Sep 2017 11:20:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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		<category><![CDATA[Polen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Albin Talik aus Polen, Krakau, macht beeindruckende Bilder aus Papierschnipseln. Er versucht seinen eigenen, unkonventionellen Planeten zu erschaffen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ichliebekunst.com/ich-will-meinen-eigenen-planeten-erschaffen-albin-talik/">Albin Talik &#8211; Ich will meinen eigenen Planeten erschaffen</a> erschien zuerst auf <a href="https://ichliebekunst.com">Ich liebe Kunst</a>.</p>
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			<h5><a href="https://ichliebekunst.com/i-try-to-create-my-own-unconventional-planet-albin-talik/">Read it in English</a></h5>

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<h1 style="font-size: 40px;text-align: left" class="vc_custom_heading vc_do_custom_heading vc_custom_1504435665702" >"Ich will meinen eigenen, unkonventionellen Planeten erschaffen" - Albin Talik</h1>
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			<blockquote><p>
Albin Talik macht beeindruckende Bilder aus Papierschnipseln
</p></blockquote>

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		</div>
	</div>

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			<p><strong>Deine Bilder habe einen außergewöhnlichen Look. Wie machst du das? Kannst du beschreiben, wie du arbeitest?</strong></p>
<p>Danke. Meine Gemälde sind aus Papier. Ich nenne sie trotzdem Gemälde, aber eigentlich sind sie einfache Collagen. Ich arbeite ausschließlich mit Papier. Ich weiß, das klingt dumm, aber es ist die Wahrheit. Normalerweise mache ich das so: Ich male etwas, das ich mag, abhängig vom Thema natürlich. Manchmal entspringen die Motive meiner Fantasie, wie in meinen Serien <em>Pyramids</em> und <em>Ruminations</em> und manchmal benutze ich Fotos als Vorlage. Wenn die Motive, Figuren oder Objekte fertig sind, bearbeite ich den Hintergrund. Ich liebe diesen Teil. Ich versuche Übergänge von Dunkelheit zu Licht zu schaffen. Der Hintergrund hat einen wirklich großen Effekt auf die Atmosphäre des Bildes. Dann wähle ich die Farben aus. Ich habe die Farben in Hunderten von Taschen mit unterschiedlich farbigen Papierschnipseln sortiert. Dann fülle ich den Rest des Bildes auf. Ich versuche mich an die Regeln des Malens und Zeichnens zu halten. Ich versuche einen Pinselstrich nachzuahmen. Ich lege sehr viel Wert auf das Licht.</p>

		</div>
	</div>

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			<h2><em>&#8220;Ich schaffe meinen eigenen, unkonventionellen Planeten&#8221;</em></h2>

		</div>
	</div>

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			<p><strong>Was willst du mit diesem fragmentarischen und stückel haften Aspekt deines Malstils ausdrücken?</strong></p>
<p>Das ist einfach meine Welt. Ich will meinen eigenen eigenwilligen Planeten erschaffen. Mein Malstil ist aufwendig. Es ist ein langwieriger Prozess, aber irgendwie magisch. Ich könnte es eine Therapie für meine Seele nennen. Es bedeutet mir sehr viel.</p>
<p><strong>Die Figuren in deinen Bildern tragen oft Masken. Gibt es dafür einen besonderen Grund?</strong></p>
<p>Ja. Ich denke wir tragen alle Masken. Vielleicht außer den Kindern. In unseren Leben haben wir viele Beschränkungen und wir können nicht immer 100 Prozent wir selbst sein. Die Umstände zwingen uns dazu, Masken zu tragen. Wie oft in deinem Leben tust du etwas, das dir eigentlich widerspricht. In meinen Bildern, vor allem in der <em>Ruminations Serie</em>, tragen die Helden Masken. Sie sind Symbole des Denkens. Vor allem schlechter und sorgenvoller Gedanken. Wenn du nahe an sie herantrittst, siehst du die Dynamik in den Bildern. Es ist eine Art Bewusstseinsstrom. Ich versuche die Frage zu beantworten, was es bedeutet man selbst zu sein. Wann fühlen wir wirklich unser Innerstes? Manchmal denke ich, ich habe keinen Kontrolle über mein Körper und meinen Geist. Das verursacht Angst. Sowohl das Nachsinnen als auch die Sorge sind mit Ängsten verbunden und anderen negativen Gefühlszuständen. Aber verstehe mich nicht falsch. Meine Bilder haben keine negative Botschaft. Es gibt immer einen Weg raus aus einer schwierigen Situation. Daran glaube ich.</p>

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			<h2>Albin Talik: <em>&#8220;Ich strebe nach Perfektion, aber sie ist unerreichbar&#8221;</em></h2>

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			<p><strong>Eigentlich wolltest du ja ein Rockstar werden. Warum hast du dich am Ende doch für die bildenden Künste entschieden?</strong></p>
<p>Ich begann mein Abenteuer mit dem Malen, weil ich dachte es würde meine Seele bereichern. Das ist auch meine Einstellung zur Musik. Ich habe mich nie als besonders guter Musiker empfunden und genau so wenig als besonders guter Maler. Ich strebe nach Perfektion, aber ich denke sie ist unerreichbar. Weißt du, malen ist ein einsamer Prozess &#8211; zumindest für mich. Du bist zwar dein eigener Boss, aber du verbringst viele Stunden alleine im Atelier. Du überträgst deine Gedanken, deine Fantasien und andere Dinge auf die Leinwand &#8211; aber du machst es alleine. Das lustige ist, dass ich nach sieben Jahren des Malens wieder angefangen habe Musik zu spielen. In einer Band zu sein ist etwas komplett anderes. Du verbringst mehr Zeit mit Menschen, dass ist für mich neu und aufregend. Ich weiß, es klingt etwas komisch, aber wieder Musik zu machen ist wundervoll. Im Moment nehme ich mit meiner Band &#8220;Call of Cuckoo&#8221; eine CD auf.</p>
<p><strong>Hörst du Musik während du malst, und wenn ja, welche? Beeinflusst die Musik deine Art zu malen?</strong></p>
<p>Natürlich. Musik ist ein Teil dieser Bilder. Ich habe keinen bevorzugten Musikstil, aber ich mag traurige Lieder sehr gerne. Meine Lieblingsband ist wahrscheinlich &#8220;City and Coulor&#8221; aus Kanada. Diese Band hat etwas magisches. Ich denke Musiker haben einen enormen Einfluss auf die bildenden Künste. Sie sind tief miteinander verbunden.</p>
<p><strong>Neben Menschen und Figuren zeigen deine Bilder auch Städte und insbesondere Straßenzüge. Inspiriert dich dabei deine Heimat Polen und welche Beziehung hast du zu deinem Heimatland?</strong></p>
<p>Weißt du, ich lebe an einem wunderschönen Ort. Er befindet sich direkt im Zentrum der Stadt, aber er hat eine magische Atmosphäre. Hierher verirren sich keine Touristen, es ist friedlich. Morgens gehe ich sogar im Schlafanzug zur Bäckerei um Brötchen zu holen. Oft laufe ich mit meiner Kamera durch die Nachbarschaft. Ich schaue mir verschiedene Orte an, steige auf die Dächer. Vor einiger Zeit habe ich damit angefangen, diese Szenerien zu malen, um zu zeigen, wie großartig dieser Ort ist. Ich sehe die Welt in Farben und ich will das in meinen Bildern ausdrücken. Mein Land ist eine unglaublich große Inspirationsquelle für mich. Die Stadt in der ich wohne, Krakau, ist eine sehr künstlerische. Dieser Ort hat Künstler wie Matejko, Kantor, Wyspianski, Weiss, Mehoffer&#8230;. hervorgebracht. Du kannst diesen Spirit fühlen.</p>

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			<div class="su-service"><div class="su-service-title" style="padding-left:32px;min-height:18px;line-height:18px"><i class="sui sui-user" style="font-size:18px;color:#135d79"></i> Albin Talik</div><div class="su-service-content su-u-clearfix su-u-trim" style="padding-left:32px"> <em><span class="_3oh- _58nk">Albin Talik wurde 1980 in Polen geboren. Er lebt und arbeitet in Krakau.<br />
<strong>Facebook:</strong>  <a href="https://www.facebook.com/albintalikart" target="_blank" rel="noopener">https://www.facebook.com/albintalikart</a><br />
<strong>DeviantArt:</strong>  <a href="http://albintalik.deviantart.com" target="_blank" rel="noopener">http://albintalik.deviantart.com</a><br />
<strong>Listal:</strong>  <a href="http://www.listal.com/list/albin-talik-art" target="_blank" rel="noopener">http://www.listal.com/list/albin-talik-art</a><br />
<strong>Art Limited:</strong>  <a href="http://www.artlimited.net/31298" target="_blank" rel="noopener">http://www.artlimited.net/31298</a><br />
</span></em></p>
<p></div></div>

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			<div class="vc_single_image-wrapper vc_box_shadow_border_circle  vc_box_border_grey"><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="280" src="https://ichliebekunst.com/wp-content/uploads/2017/09/albintalik5-300x280.jpg" class="vc_single_image-img attachment-medium" alt="Albin Talik" title="Albin Talik" srcset="https://ichliebekunst.com/wp-content/uploads/2017/09/albintalik5-300x280.jpg 300w, https://ichliebekunst.com/wp-content/uploads/2017/09/albintalik5-450x420.jpg 450w, https://ichliebekunst.com/wp-content/uploads/2017/09/albintalik5.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px"  data-dt-location="https://ichliebekunst.com/albintalik5/" /></div><figcaption class="vc_figure-caption">Albin Talik</figcaption>
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